Zoo-Verein Wuppertal e.V.

wuppertal_loogo_2016_zoovereinGeschäftsstelle
Hubertusallee 30
42117 Wuppertal
 
  • Gegründet 27.10.1955 – über 1.800 Mitglieder (Stand 2016)
  • Telefon: (0202) 563 3662
  • Telefax: (0202) 563 8005
  • EMail: zoo-verein@zoo-wuppertal.de
  • Internet: www.zoo-verein-wuppertal.de

Vorstandsmitglieder

  • Bruno Hensel (Vorsitzender)
  • Gunther Wölfges (Stellvertretender Vorsitzender)
  • Friedrich-Wilhelm Schäfer Schäfer (Schatzmeister)

Geschichte

Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. wurde am 27. Oktober 1955 als eingetragener Förderverein des Zoologischen Gartens Wuppertal gegründet. Seit 2001 ist er Mitglied der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer.

Plakate_Ausstellung_Zooverein

Der Verein bemüht sich um die Erhaltung und Erweiterung des Wuppertaler Zoos und seiner Einrichtungen. Durch die Finanzierung neuer Anlagen hilft er, die Attraktivität des Zoos weiter zu steigern.

Bei zahlreichen Anlässen unterstützen seine Mitglieder den Zoo auch durch ihren persönlichen Einsatz. Daneben fördert er Forschungs- und Naturschutzprojekte, insbesondere zur Erhaltung bedrohter Tierarten. Er unterstützt den Zoo bei der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing und betreibt über die Zoo-Service Wuppertal GmbH einen Souvenirshop (Zoo-Truhe) und mehrere Kioske im Zoo, deren Erlöse dem Grünen Zoo über den Zoo-Verein zugutekommen. Seit 2013 hat der Zoo-Verein die Betreuung der Patenschaften im Grünen Zoo übernommen.

Seinen Mitgliedern bietet der Zoo-Verein Zooführungen unter fachkundiger Leitung, Vorträge, Film- und Diavorführungen, Tagesausflüge in Nachbarzoos, mehrtägige Reisen zu Zoologischen Gärten im In- und Ausland sowie fachkundige Beratung zu Fragen der Tierhaltung. Darüber hinaus bietet er den Kontakt zu Gleichgesinnten, denen der Zoo Wuppertal und seine Tiere am Herzen liegen und die sich hinter die Idee eines weltweit praktizierten Naturschutzes stellen. Alle Mitglieder erhalten kostenlos zweimal jährlich das Vereinsmagazin Pinguinal, in dem über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Zoo Wuppertal berichtet wird

Leistungen

Mit Hilfe des Zoo-Vereins entstanden im Grünen Zoo Wuppertal bereits Gebäude und Anlagen im Wert von über 8,5 Mio. Euro, u. a. die Freiflughalle für tropische Vögel (1993), die Freianlage für Orang Utans (2003), die Brillenpinguinanlage (2005), die Königspinguinanlage (2009), das begehbare Okapihaus (2011) und die erweiterte Wolfsanlage (2014). Aktuell in Planung sind die Erweiterung der Takinanlage, der Anlagenkomplex Pulau Buton für bedrohte Asiatische Tierarten und Aralandia, eine große, begehbare Freiflugvoliere für Aras und Sittiche mit angeschlossenem Zuchtzentrum für bedrohte Aras. Außerdem unterstützt der Zoo-Verein den Grünen Zoo durch die Finanzierung von Maßnahmen für die Tierbeschäftigung, die Anschaffung technischer Hilfsmittel (z.B. E-Mobile, Lautsprecheranlagen etc.), die Beschaffung von Fahrzeugen, die Unterstützung des Zoopädagogischen Zentrums sowie den ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitglieder.

Daneben unterstützt der Zoo-Verein den Grünen Zoo bei seinen Bemühungen für den Natur- und Artenschutz und fördert in Abstimmung mit der Zooleitung Forschungs- und Schutzprojekte im Zoo und vor Ort. Der Zoo-Verein hat seit 2001 weltweit über 30 Projekte mit über 220.000 Euro unterstützt, darunter ein Vogelschutzprojekt auf Madagaskar, die Wiederansiedelung von Kagus auf Neukaledonien, die Rehabilitationsstation für Meeresvögel und Pinguine in Südafrika, ein Schutzprojekt für die Geburtshelferkröte im Bergischen Land, Forschungs- und Schutzprojekte für Pinguine auf den Falklandinseln und im Südatlantik, die Erforschung von Schwarzfußkatzen in Südafrika, ein Forschungs- und Schutzprojekt für Bonobos im Kongo, ein Forschungsprojekt für Aras und vieles mehr.

Für die große Kunst- und Marketingaktion PINGUINALE 2006, die der Zoo-Verein anlässlich des 125jährigen Zoojubiläums veranstaltet hat, und für sein über 50jährigen Engagement für den Zoo erhielt der Zoo-Verein 2006 den Stadtmarketingpreis der Stadt Wuppertal. Mit der Pinguinale war er für den Deutschen PR-Preis 2007 nominiert.

Grüner Zoo Wuppertal

Hubertusallee 30
 42117 Wuppertal
Telefon (0202) 563 36 00
 www.zoo-wuppertal.de

Zoobeschreibung

Der Wuppertaler Zoo wurde am 8. September 1881 eröffnet. Mit seiner denkmalgeschützten Parkanlage gilt er als einer der landschaftlich schönsten Zoologischen Gärten und ist als einziger Zoo Mitglied im Europäischen Gartennetzwerk EGHN. Entsprechend behutsam wird seit 2013 das neue Zookonzept „Grüner Zoo Wuppertal“ umgesetzt. Es verspricht weitere Verbesserungen in der Tierhaltung u.a. durch den Bau neuer Anlagen, das Zusammenlegen von Gehegen, die Schaffung von Gemeinschaftshaltungen und vielem mehr. Dadurch soll die Attraktivität für die Besucher deutlich gesteigert werden. Besonderer Wert wird auf Edukation (Umweltbildung) und Transparenz gelegt. Den Service für seine Gäste konnte der Grüne Zoo in den vergangenen Jahren vor allem durch den Bau einer neuen Zoogastronomie inmitten des Zoos (mit Blick auf die Elefanten und Wölfe) und durch den Bau eines neuen Wasserspielplatzes im Tigertal verbessern.

Der Grüne Zoo Wuppertal beherbergt in seinen weitläufigen Freianlagen und modernen Tierhäusern etwa 3.500 Tiere in über 400 Arten. Schwerpunkte im Tierbestand des Zoos sind Afrikanische Elefanten, Raubkatzen, Primaten, Vögel und seltene Huftiere wie Kiangs, Tapire, Pinselohrschweine, Hirscheber, Pudus, Okapis und Gelbrückenducker. Unter den Katzen sind Asiatische Goldkatzen, Schneeleoparden, Nebelparder und Sandkatzen besonders hervorzuheben. Besondere Kostbarkeiten unter den Primaten sind Goldkopflöwenäffchen, Bartaffen, Drills, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans. Der reichhaltige Vogelbestand umfasst u. a. eine große Zuchtgruppe Königspinguine sowie Esels- und Brillenpinguine, die von der Ausrottung bedrohten Waldrappe, Mandschurenkraniche, verschiedene Wasservögel Balistare und tropische Kleinvögel, darunter Felsenhähne, Kotingas und Schildschmuckvögel. Zu den besonderen zoologischen Kostbarkeiten zählen Kagus, Hyazintharas und die in freier Natur ausgestorbenen Socorrotauben.

Zu den besonderen Attraktionen des Grünen Zoo Wuppertal zählen

  • die Afrikanische Elefantenherde auf ihrer großzügig dimensionierten Elefantenanlage von 1995, die in der Zoowelt noch immer als richtungsweisend gilt. Hier kamen seit 2005 bereits 10 Elefantenkälber zu Welt. Der Grüne Zoo Wuppertal ist der erfolgreichste Zoo in der Pflege und Zucht Afrikanischer Elefanten in Europa.
  • die große, sehr naturnahen Freianlagen für Sibirische Tiger und Afrikanische Löwen, die 2007 auf einer 4 ha großen Erweiterungsfläche entstanden sind. Mit etwa einem Hektar Fläche ist die Löwenanlage die größte in einem deutschen Zoo.
  • die Pinguinanlagen, die alle vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. finanziert wurden. Die 2006 eröffnete Brillenpinguinanlage ist einem Strandabschnitt der südafrikanischen Kaphalbinsel nachempfunden. 2009 wurde die von der Vorwerk & CO. KG, einem Gründungsmitglied des Zoo-Vereins für über 3 Mio. Euro finanzierte Königs- und Eselspinguinanlage eröffnet. Besonderer Clou dieser Anlage, eine der größten und modernsten Pinguinanlagen Europas, ist der 15 Meter lange Unterwassertunnel, eine bei Pinguinen in Europa einmalige Attraktion.
  • das Tierhäuser und Außenanlagen für Affen und Menschenaffen. Mit Unterstützung des Zoo-Vereins entstanden zwischen 2003 und 2014 drei naturnahe Freianlagen für Orang Utans, Gorillas, Bonobos und Schimpansen.
  • das Südamerikahaus, zu dem das ehemalige Elefantenhaus von 1927 umgebaut wurde. Es beherbergt u.a. Tapire, Ameisenbären, Faultiere und Zwergmaras.
  • das einzige noch existierende „Hagenbecksche“ Nordlandpanorama, das in panoramaartig hintereinander gestaffelten Freianlagen von Eisbären, Seelöwen, Ottern und Sibirischen Steinböcken bewohnt wird. Das Nordlandpanorama ist eines der ältesten Anlagenkomplexe im Grünen Zoo Wuppertal, Baubeginn war 1910. Die Eisbären lassen sich in ihrer mehrfach umgebauten und vergrößerten Anlage durch große Unterwasserscheiben beim Schwimmen und Tauchen beobachten.
  • das Vogelhaus mit der angrenzenden Freiflughalle, die 1993 vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. finanziert wurde. Das Vogelhaus soll durch einen Neubau ersetzt werden, die Planungen dafür haben bereits begonnen.
  • das begehbare Okapihaus, in dem die faszinierenden Waldgiraffen auch bei kalter Witterung beobachtet werden können. Der Zoo-Verein finanzierte 2011 den Bau des Hauses und die Umgestaltung der Außenanlagen.
  • die 2014 vom Zoo-Verein umgestaltete und erweiterte Wolfsanlage, die den Wölfen auch einen Besuch in der benachbarten Bärenanlage ermöglicht.
    der 2015 eröffnete JuniorZoo, in dem ein direkter Kontakt zu den dort lebenden Tieren möglich ist.

In Planung oder Bau befinden sich eine neue Schneeleopardenanlage, die Anfang 2017 fertiggestellt werden soll, eine neue Miluanlage sowie die Projekte des Zoo-Vereins (Erweiterung der Takinanlage, Anlagenkomplex Pulau Buton für bedrohte Asiatische Tierarten und Freiflugvoliere Aralandia mit angeschlossenem Zuchtzentrum). Für das historische Gebäude am Zooeingang ist ein Nutzungskonzept in der Entwicklung.

Schreibe einen Kommentar