Förderverein Tierpark Nordhorn e.V.

Heseper Weg 140

48531 Nordhorn

  • Gegründet 01.09.1994 – 207 Mitglieder
  • Telefon: (05921) 71 200 – 0
  • Telefax: (05921) 71 200 – 10
  • EMail: info@tierpark-nordhorn.de

Vorstandsmitglieder :

  • Lieselotte Hilkenbach (1. Vorsitzende)
  • Dietmar Brookmann (2. Vorsitzender)
  • Katharina Schleper (Schriftführerin)
  • Hermann Swarund (Kassenwart)
  • 5 Beisitzer

Geschichte

Im September 1994 fand sich eine Gruppe von Bürgern aus Nordhorn und der Grafschaft Bentheim zusammen, um einen gemeinnützigen Förderverein für den Tierpark Nordhorn zu gründen. Sie wollen dazu beitragen, die Zukunft des 1993 akut in seinem Bestand gefährdeten Tierparks langfristig zu sichern. In der Satzung ist als Zweck und Aufgabe des Vereins die ausschließliche und unmittelbare Förderung des Tierparks festgeschrieben. Der Verein will dabei sowohl ideelle wie auch finanzielle Unterstützung leisten. Monatlich werden Sitzungen des Vorstandes gemeinsam mit der Zooleitung durchgeführt. Viele Veranstaltungen des Zoos werden durch Vereinsmitglieder und besonders durch den Vereinsvorstand ehrenamtlich unterstützt.

Spenden seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 1994:

• Ankauf von Tieren und Tiergruppen:

Hartmann Bergzebras , drei Poitou- Esel, Bunte Bentheimer Schweine, mehrere Gänsegeier, Alpakas, Maras, Nandus und mehrere Strauße

• Verschiedenes:

Spende für den Bau des Kommunikationszentrum mit Schulungsraum und der Kauf von zwei Spendentrichtern.

• Neubau von Tiergehegen:

Auffangstation, Papageienhaus (Kakadus u. Sittiche), Stallgebäude am Vechtehof, Eingangsgehege für Bisons u. Präriehunde

Insgesamt rund 200.000,- € Spenden wurden dem Tierpark Nordhorn seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 1994 zur Verfügung gestellt.

Leistungen

Aktivitäten des Fördervereins

– Jährliche Exkursionen in Zoologische Gärten

– Jährlich wird zu einem Grillabend im Zoo eingeladen

– Teilnahme mit einem Streichelzoo und Infostand am Holschenmarkt in Nordhorn

– Unterstützung versch. Veranstaltungen wie z.B. Flohmarkt am Kindertag

– Jährlich Tombola am Zootag

– Jährliche Organisation der traditionellen Veranstaltung „Schuhsohlenbacken“ nach Weihnachten

– Regelmäßige Vortragsveranstaltungen

– Zooführungen durch die Zooleitung, Kennenlernen des Betriebes durch „Blicke hinter die Kulissen“

Tierpark Nordhorn

Heseper Weg 140, 48531 Nordhorn

1950: Gründung des „Heimattiergartens“ als Privatzoo durch Heinrich Johannink

ab 1963: Trägerschaft durch den Tierpark Nordhorn e.V.

1993: Konkurs des Trägervereins, nachdem der Zoo um ca. 25 % seiner Fläche verkleinert werden musste.

1994: Gründung einer gemeinnützigen GmbH, deren Gesellschafter zu gleichen Teilen die Stadt Nordhorn und der Landkreis Grafschaft Bentheim sind.

Mai 2001: Eröffnung des neuen Eingangsgebäudes, des neuen Parkplatzes und Einbeziehung der Erweiterungsfläche. Der Tierpark Nordhorn ist jetzt über 10 ha (vorher 4) groß.

Beteiligung an folgenden Zuchtprogammen:

– Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP):

Hartmann´s Bergzebra, Nordpersischer Leopard.

– Europäische Zuchtbücher (ESB):

Zweifinger-Faultier, Blessbock, Gänsegeier, Sibirischer Steinbock

– Zucht- bzw. Herdbücher:

Poitou-Esel, Schwarzbuntes Niederungsrind (ohne HF), Bentheimer Landschaf, Ouessantschaf, Thüringerwald-Ziege, Buntes Bentheimer Schwein, Diepholzer Gans.

Naturschutz-Aktivitäten:

1. Betreuung des Naturschutzgebietes „Tillenberge“ und des Naturdenkmals „Rolinks Tannen“: Beweidung der Wacholderheiden mit Bentheimer Landschafen, Pflegemaßnahmen, Führungen und Projektarbeit.

2. Extensivierungsmaßnahmen in einem Brunnenfeld: Ganzjährige Beweidung mit Fjällrindern .

3. Extensive Beweidung von Überschwemmungsflächen in der Vechteaue, Pflege von Vechte-Altarmen.

4. Projekt „Hochmoor Ringe“: Dem Tierpark wurden in 2001 Hochmoorflächen übereignet. Diese „Schlüsselflächen“ ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem BUND ein 30 ha großes Wiedervernässungsprojekt.

5. Auffang- und Pflegestation: Vom Lande Niedersachsen anerkannte und finanziell unterstützte Auffang- und Pflegestation für verletzte, gefundene oder beschlagnahmte Wildtiere und Exoten.

Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Naturschutzorganisationen und dem Imkerverein resultiert in der Einrichtung eines Lehr-Bienenhauses, eines Formikariums, sowie der Einrichtung von Nisthilfen für Wildinsekten , Wildvögel und Fledermäuse .